Über mich

Reinhard Egger
Paar-⁠ und Familientherapeut (DGSF)
bei Erding

Rettungsdienst, Handwerk, Geschäftsführung – und seit 2001 diese Praxis.

Porträt Reinhard Egger

Bevor ich Therapeut wurde

Bevor ich Diplom-Sozialpädagoge wurde und meine Praxis für Systemische Beratung gründete, habe ich die Welt aus vielen verschiedenen Perspektiven kennengelernt. Ich habe als Rettungsassistent gearbeitet, war LKW-Fahrer und habe im Handwerk bei Altbausanierungen geholfen. Siebzehn Jahre lang habe ich außerdem als Fitnesstrainer gearbeitet – überwiegend abends und am Wochenende, und damit habe ich mein Studium finanziert.

Warum ich Ihnen das erzähle? Weil es mir wichtig ist, dass Sie wissen: Ich kenne das echte Leben mit all seinen Facetten, seiner harten Arbeit und seinen existenziellen Herausforderungen. In meiner Praxis in Oberding erwartet Sie kein abgehobenes Theorie-Geflecht, sondern ein Gegenüber, das weiß, wie sich Krisen anfühlen. Auch privat bin ich – als Vater von drei Kindern und in einer langjährigen Partnerschaft – mit den Höhen und Tiefen von Familie und Beziehung bestens vertraut.

DGSF Zertifiziertes Mitglied

Ich bin zertifiziertes Mitglied der DGSF – was das an Ausbildung und Berufsethik voraussetzt, können Sie bei dgsf.org nachlesen. Mein Eintrag im Mitgliederverzeichnis der DGSF ist dort öffentlich einsehbar.

TV-Beitrag: Einblick in meine Arbeit

In einer Sendereihe von München TV, die verschiedene Coaches vorstellte, war auch ich zu sehen: eine kurze Einführung in die Teilearbeit, eine reale Demo mit einem Klienten und abschließende Worte – auch von mir. Ein guter erster Eindruck, wie ich arbeite.

Video von YouTube

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Welche Erfahrungen bringe ich mit?

Zum Studium bin ich bewusst erst mit 31 Jahren gekommen – nicht, weil es nicht anders ging, sondern nach über zehn Jahren mit einer eigenen beruflichen Laufbahn: als Rettungsassistent im Notarztdienst, als Ausbilder, mit dem Aufbau und der Leitung einer eigenen Dienststelle. Diese Erfahrung, Verantwortung zu tragen, bevor ich überhaupt akademisch qualifiziert war, ist bis heute Teil meines Selbstverständnisses. Mein beruflicher Weg hat mich seither durch ganz unterschiedliche weitere Felder menschlicher Erfahrung geführt. Angefangen hat es bei DAYTOP in Emmering, wo ich ein Jahr lang als Sozialpädagoge in einer Langzeit-Entwöhnungstherapie gearbeitet und Menschen auf ihrem Weg aus der Abhängigkeit begleitet habe. Danach kamen über 20 Jahre in der ambulanten Familien- und Erziehungshilfe – Jahre, die mein Verständnis für Familien in Krisen bis heute prägen.

Danach folgten vier Jahre als Geschäftsführer des Kreisjugendrings Erding – ein bewusster Perspektivwechsel auf die Führungsebene, mit Personal, Haushalt und mehreren Trägerschaften. Diese Zeit hat mir gezeigt, wie sich Krisen und Entscheidungen aus Sicht einer Leitung anfühlen – eine Erfahrung, von der heute vor allem meine Supervisions- und Coaching-Kunden profitieren. Seit Ende 2022 bin ich zudem im Sozialpsychiatrischen Dienst der Caritas Erding tätig und unterstütze dort Menschen mit seelischen und psychischen Herausforderungen. Und dann ist da noch die lange Zeit als Fitnesstrainer, siebzehn Jahre neben Studium und Praxisaufbau – nicht als Methode, die ich in der Beratung einsetze, sondern als Erfahrung, wie eng Motivation, Durchhaltevermögen und persönliche Veränderung miteinander verwoben sind.

Diese Stationen sind kein Zufall, sondern ein bewusst gewachsener, vielseitiger Erfahrungsschatz, der mein Verständnis für die ganze Bandbreite menschlicher Krisen und Veränderungsprozesse vertieft.

Mein vollständiger Werdegang
ZeitraumStation
seit Nov. 2022 Sozialpsychiatrischer Dienst (SpDi), Caritas Erding
Begleitung und Beratung von Menschen mit seelischen und psychischen Herausforderungen
seit Juli 2001 Freiberufliche Praxis – Systemische Beratung & Therapie, Oberding
Einzelberatung, Paartherapie, Familientherapie, Coaching, Supervision, Teamentwicklung
Dez. 2018 – Dez. 2022 Geschäftsführer, Kreisjugendring Erding
Operative Leitung der Geschäftsstelle, Haushalts- und Personalverantwortung, Träger der Jugendsozialarbeit an Schulen (JAS) an der Grund- und Mittelschule Wartenberg sowie der Offenen Ganztagsschule Maria Thalheim
Juni 2013 – Nov. 2018 Sozialpädagoge, Kath. Jugendfürsorge Dachau
Aufbau und Weiterentwicklung ambulanter Erziehungshilfen, analog Dachauer Familienhilfe
Okt. 1998 – Mai 2013 Sozialpädagoge, Dachauer Familienhilfe / Innere Mission München
Familienhilfe, Erziehungsbeistandschaften (§§ 30/31 SGB VIII), Familientherapie (SPFH), Schuldnerberatung, Mediation, Vorträge
Nov. 1997 – Sept. 1998 Sozialpädagoge, DAYTOP Emmering
Interdisziplinäres Team in einer Langzeit-Entwöhnungstherapie (illegale Drogen)
Okt. 1992 – März 1997 Studium: Diplom-Sozialpädagoge (FH)
Kath. Stiftungs-FH München · Abschluss „Sehr gut“ · Studienschwerpunkt Erwachsenenbildung
Okt. 1992 – Dez. 2009 Personal Trainer & Ausbilder (teils freiberuflich)
Fit-Plus, Elixia, Vitaparc, München/Gröbenzell · Personal Training, Reha, Ernährungsberatung, Trainerausbildung
Jan. 1989 Bürokaufmann
Externenprüfung, IHK München – Vorbereitung in 3 Monaten statt üblicher 3-jähriger Ausbildung
Jan. 1983 – Sept. 1992 Rettungsassistent, Ausbilder & Dienststellenleiter
Malteser Hilfsdienst, Gröbenzell & Dachau · Notarztdienst, Erste-Hilfe-Ausbildung, ab 1991 Aufbau und Leitung einer neuen Dienststelle
Sept. 1981 – Dez. 1982 Zivildienst
Malteser Hilfsdienst, Gröbenzell · Rettungssanitäter und Ausbilder
Meine Fort- & Weiterbildungen
  • Systemischer Therapeut, Paar- und Familientherapeut (DGSF) – vft München, 1998–2001 (ca. 800 Unterrichtseinheiten)
  • Hypnotherapeutische Konzepte – Dr. Gunther Schmidt, Heidelberg (ab 2003, laufend)
  • Ego-State-Arbeit und traumasensibles Arbeiten – Fortbildung bei Dr. Jochen Peichl, Nürnberg
  • Familien-, System- und Organisationsaufstellungen – Dr. Franz Ruppert, Peter Nemetschek, Gunther Schmidt, Fritz Simon, Gunthard Weber
  • Systemische Konzepte für Organisationsberatung – Dr. Gunther Schmidt, Heidelberg
  • Systemische Konzepte bei Familien mit Gewalt – Gerda Ruppert, Dachau/München
  • Elterliche Präsenz ohne Gewalt nach Haim Omer – Gerda Ruppert, Dachau
  • Insoweit erfahrene Kinderschutzfachkraft (IsoFak) – SGB VIII, Freising, 2018
  • Videointeraktionsdiagnostik – Bindungsverhalten zw. Mutter und Kind, Dachau
  • Schuldnerberatung, Vertiefungskurs – Ev. Hilfswerk / Innere Mission München
  • Pädagogisches/Therapeutisches Arbeiten mit Pantomime – Würzburg
  • Sozialfachreferent MHD – Köln, 1991
  • Rückenschulkursleiter, Trainerlizenzen (C/B/A) – Fit-Plus, SPOT, München (1990–1995)

Zum Ausdrucken oder Weitergeben: Vita als PDF – Werdegang, Qualifikation und Fortbildungen auf zwei Seiten (35 KB). Für Einrichtungen zusätzlich Supervision und Teamentwicklung als PDF – Kosten, Ablauf und Formate, ebenfalls zwei Seiten (42 KB).

Wie bin ich zur Systemik gekommen? – Von den Besten gelernt

Mein therapeutisches Fundament stammt nicht nur aus Büchern, sondern direkt von den Pionieren und „Gurus“ der systemischen Szene – Fortbildungen, die mich durch die Jahre in Familienhilfe und Geschäftsführung hindurch begleitet haben. Ich verstehe mich bis heute als lernender Schüler dieser großen Ansätze.

Dr. Gunther Schmidt

„Meine Anfänge im Jahr 2003: Als begeisterter Schüler und Seminarteilnehmer bei Dr. Gunther Schmidt, dem Begründer des hypnosystemischen Ansatzes. Seine Methoden nutzen wir heute in der Praxis, um festgefahrene Denkmuster spürbar zu lockern.“

Dieser Ansatz ist bis heute ein Fundament meiner Paartherapie und Einzelberatung.

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Bei Dr. Gunther Schmidt in Heidelberg habe ich zum ersten Mal erlebt, wie viel sich verändern kann, wenn man mit inneren Bildern arbeitet statt mit reiner Analyse. Er selbst nennt sich übrigens nicht Therapeut, sondern, mit einem Augenzwinkern, „ein ethnologisch interessierter, vom Lande kommender Realitätenkellner“ – jemand, der verschiedene Sichtweisen anbietet, ohne sie aufzudrängen. Genau diese Haltung habe ich mir seit meinen Anfängen 2003 als Seminarteilnehmer bei ihm abgeschaut und über die Jahre mit seinen Konzepten vertieft – zu Organisationsentwicklung ebenso wie zur Arbeit mit stark belasteten Menschen. Was ich für meine eigene Arbeit daraus mitgenommen habe: Menschen verändern sich selten durch Erklärungen, aber oft durch ein Bild, das plötzlich passt. Genau das nutze ich bis heute, wenn ein Denkmuster sich festgefahren hat und Worte allein nicht mehr weiterhelfen.

Peter Nemetschek

„Mein Mentor: Von 1998 bis 2001 habe ich intensiv bei Peter Nemetschek, dem großen Systemik-Pionier, gelernt. 2017 durfte ich ihn für eine Fortbildung gewinnen – hier am Vorabend bei mir auf meiner roten Praxis-Couch.“

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Peter Nemetschek war von 1998 bis 2001 mein wichtigster Lehrer. Besonders geprägt hat mich sein Lebensfluss-Modell: Bunte Seile werden als Zeitstrahl auf dem Boden ausgelegt, wichtige Stationen mit Symbolen markiert – Menschen erleben ihre eigene Geschichte dadurch räumlich und körperlich, nicht nur als Erzählung. Das Mobile-Prinzip, das ich ebenfalls von ihm gelernt habe – bewegt sich ein Teil der Familie, bewegen sich alle mit –, ist bis heute die Grundlage meiner Arbeit mit Familien. In Erinnerung geblieben ist mir vor allem ein Abend im Jahr 2017: Ich hatte ihn, damals bereits 80 Jahre alt, noch einmal für eine Fortbildung gewinnen können, und er übernachtete bei uns zu Hause. Solche Begegnungen haben mich mindestens so sehr geprägt wie die Seminare selbst – vielleicht, weil sie zeigen, dass echte Systemik auch im ganz normalen Leben stattfindet, nicht nur im Seminarraum.

Brigitte Lämmle

„Meine Mentorin: Parallel zu Peter Nemetschek habe ich von 1998 bis 2001 bei Brigitte Lämmle gelernt. Von ihr habe ich vor allem mitgenommen, wie man auch unangenehme Wahrheiten ausspricht, ohne dass sich jemand bloßgestellt fühlt.“

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Brigitte Lämmle war parallel zu Peter Nemetschek von 1998 bis 2001 meine zweite Hauptausbilderin, und die beiden haben mich auf sehr unterschiedliche Weise geprägt. Während bei Nemetschek die Struktur und das große Bild einer Familie im Vordergrund standen, ging es bei ihr sehr genau um die einzelne Begegnung: wie man auch schwierige oder unangenehme Wahrheiten so ausspricht, dass sich der andere dabei nicht bloßgestellt, sondern gesehen und wertgeschätzt fühlt. Das ist keine Technik, die man einmal lernt und dann abhakt – ich merke bis heute in schwierigen Gesprächen, wie sehr mich diese Haltung trägt. Wenn ich in einer Sitzung etwas ansprechen muss, das wehtun könnte, ist genau dieser von ihr gelernte Ton, den ich suche: ehrlich, aber nie von oben herab.

Dr. Jochen Peichl

„In Weiterbildungen bei Dr. Jochen Peichl in Nürnberg habe ich die Arbeit mit Ego-States vertieft – die Arbeit mit den inneren Anteilen, die uns gerade in Krisen leiten oder blockieren können.“

Diesen Ansatz setze ich heute vor allem in der traumasensiblen Begleitung ein.

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Bei Dr. Jochen Peichl in Nürnberg habe ich die Ego-State-Arbeit vertieft – die Arbeit mit den inneren Anteilen, die in uns mitsprechen, schützen, bremsen oder auch überfordern können. Ursprünglich haben John und Helen Watkins dieses Modell in den USA aus psychoanalytischen und hypnotherapeutischen Konzepten entwickelt. Jochen Peichl hat es dann um eine systemische Perspektive erweitert – genau die Verbindung, die auch meine eigene Arbeit prägt. Für mich ist daraus vor allem eines wichtig geworden: Ein innerer Anteil, der heute schwierig wirkt, hatte fast immer irgendwann eine gute Funktion. Diese Haltung – niemanden in sich selbst verurteilen zu müssen – trage ich in jede Sitzung mit, besonders in der traumasensiblen Begleitung.

Wie begleite ich Sie?

In meiner Praxis arbeite ich systemisch, lösungs- und ressourcenorientiert, allparteilich und veränderungsneutral.

Allparteilich heißt nicht, dass ich unbeteiligt bin. Es heißt, dass ich für jeden von Ihnen Partei ergreife – nur nicht gleichzeitig. Veränderungsneutral heißt, dass ich Ihnen keine Lösung überstülpe und auch eine Entscheidung gegen Veränderung respektiere.

Wie das konkret aussieht, lässt sich am besten an fünf Dingen zeigen, die in fast jeder Begleitung vorkommen.

Bedingungen statt Ausschlusskriterien

Für mich gibt es eigentlich kein Ausschlusskriterium – man muss nur die Bedingungen anpassen. Das gilt für jede Art von Beratung, die ich anbiete. Wo andere eine Absage formulieren, formuliere ich lieber eine Voraussetzung: dass für die Zeit unserer Arbeit auf Gewalt verzichtet wird. Dass parallel eine notwendige Behandlung aufgenommen wird – wobei ich Ihnen gerne helfe herauszufinden, welche Fachrichtung überhaupt die richtige wäre. Dass Sie für die Dauer eines Termins von Suchtmitteln abstinent sind. Solche Bedingungen sind klar und nicht verhandelbar, aber sie lassen sich fast immer herstellen. Und dann ist auch ein Gespräch möglich, das anderswo nicht zustande gekommen wäre.

Diese Haltung habe ich mir nicht selbst ausgedacht, ich habe sie zwanzig Jahre lang praktiziert. So lange habe ich in der Sozialpädagogischen Familienhilfe gearbeitet, bei der Arbeitsgemeinschaft Dachauer Familienhilfe. Wir waren mit sechs Voll- und Teilzeitkräften der einzige Träger dieser Hilfeform im Landkreis Dachau – und wir hatten keine Ausschlusskriterien.

Das war weniger eine Tugend als eine Konsequenz. Wenn es im ganzen Landkreis niemanden sonst gibt, heißt eine Ablehnung nicht, dass die Familie woanders hingeht. Sie heißt, dass die Familie keine Hilfe bekommt. Also mussten wir bei jeder Anfrage die andere Frage stellen: nicht „Passt diese Familie zu unserem Angebot?“, sondern „Unter welchen Bedingungen wird hier eine Hilfe möglich?“.

Dass das nicht selbstverständlich war, weiß ich aus den landkreisübergreifenden Arbeitskreisen, in denen wir uns regelmäßig mit anderen Trägern austauschten. Ausschlusskriterien waren dort ein wiederkehrendes Thema, und zwei standen fast immer auf der Liste: akute Suchterkrankungen und akute psychiatrische Erkrankungen. Also ausgerechnet die Situationen, in denen eine Familie am wenigsten in der Lage ist, sich selbst eine Alternative zu organisieren.

Genau diese beiden Punkte gehören bis heute zu den Bedingungen, die ich formuliere, statt eine Absage daraus zu machen. Das ist der anstrengendere Weg und der deutlich wirksamere.

Dass dieses Modell etwas taugte, ist keine Behauptung von mir: Das Deutsche Jugendinstitut in München hat die Dachauer Familienhilfe in seinem Handbuch Sozialpädagogische Familienhilfe als eines von vier „besonderen Modellen“ bundesweit dargestellt – unter der Überschrift „Verbrauchernützlichkeit“. Ein sperriges Wort für einen einfachen Gedanken: Eine Hilfe wird daran gemessen, ob sie den Menschen nützt, die sie in Anspruch nehmen – nicht daran, ob diese Menschen ins Raster passen.

Quelle: Deutsches Jugendinstitut (Hrsg.), Handbuch Sozialpädagogische Familienhilfe, bearbeitet von Elisabeth Helming, Heinz Schattner und Herbert Blüml, 2. überarbeitete Auflage, April 1998 (Erstauflage 1997; BMFSFJ-Schriftenreihe Band 182). Kapitel 15.2 „Verbrauchernützlichkeit“: SPFH in der Arbeitsgemeinschaft Dachauer Familienhilfe; zum Thema selbst Kapitel 4.4 Ausschlusskriterien und Mindestanforderungen.

Das Basislager

Beim Besteigen eines hohen Berges legt man auf einigen Tausend Metern ein Basislager an. Dort muss sich der Körper erst akklimatisieren, bevor es weitergehen kann. Der erste Teil meiner Begleitung ist oft genau das: Wir sortieren gemeinsam ein paar Grundlagen. Danach sind die nächsten Schritte deutlich leichter – und vorher kann man sich meist gar nicht vorstellen, dass ein Weitergehen überhaupt möglich ist.

Der Waffenstillstand

Für die Zeit unserer gemeinsamen Arbeit schlage ich Paaren oft eine Art Waffenstillstand vor: Die strittigen Themen werden zu Hause nicht mehr ausgetragen, sondern aufgeschrieben und mitgebracht. Für Einzelne gilt dasselbe – als Waffenstillstand mit sich selbst. Das allein entlastet die meisten schon spürbar.

Der kleinste gemeinsame Nenner

Große Aufträge scheitern oft daran, dass nicht beide sie unterschreiben können. Deshalb suche ich mit Ihnen einen kleinen – einen, der so nah an Ihrem Alltag liegt, dass Sie schon in der Woche darauf merken, ob sich etwas bewegt. Das klingt bescheiden. Es ist der Anfang von fast allem.

Der Vertrauensvorschuss

Am Anfang bitte ich Sie um einen Vertrauensvorschuss – als sehr erfahrene Fachkraft mit vielen Jahren Praxis. Diese Erfahrung stammt nicht nur aus Ausbildungen. Sie stammt vor allem aus den vielen unterschiedlichen Lösungen, die Menschen vor Ihnen gefunden haben. Daran lerne ich täglich weiter. Und ich gebe Ihnen denselben Vorschuss zurück: Ich gehe davon aus, dass Sie bisher das Beste getan haben, was Ihnen möglich war.

Woher diese Haltung kommt und was davon seit über zwanzig Jahren unverändert geblieben ist, habe ich in einem eigenen Fachbeitrag aufgeschrieben: Systemische Haltung: Was ich 2002 aufgeschrieben habe – und was davon heute noch gilt

Ich nehme mir bewusst Zeit für Sie. Mein Ziel ist es, dass Sie meine Praxis nach einer Sitzung mit einer ersten spürbaren Erleichterung oder einem klaren, machbaren nächsten Schritt verlassen können. Da die Systemische Therapie als effektive Kurzzeittherapie konzipiert ist, lassen sich viele Anliegen oft in erstaunlich wenigen Sitzungen gut sortieren.

Wie das organisatorisch abläuft – vom ersten Telefonat über die Chemie-Garantie in der ersten Sitzung bis zu Rhythmus und Honorar – steht unter Ablauf und Kosten.

Wichtig für Ihre Sicherheit: Als Diplom-Sozialpädagoge unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB. Alles, was wir besprechen, bleibt absolut diskret unter uns.

Häufige Fragen

Welche Qualifikationen bringen Sie mit?

Diplom-Sozialpädagoge, systemischer Therapeut, Paartherapeut und Familientherapeut (DGSF), Supervisor, mit über 25 Jahren Praxiserfahrung.

Unterliegen Sie der Schweigepflicht?

Ja, als Diplom-Sozialpädagoge gesetzlich nach § 203 StGB.

Wie arbeiten Sie?

Systemisch, lösungs- und ressourcenorientiert, allparteilich – mit einer breiten Methodenpalette je nach Anliegen.

Was unterscheidet Sie von anderen Praxen?

Jahrzehntelange echte Praxiserfahrung statt reiner Theorie, kaum Wartezeit, kurze und wirksame Begleitung.

Lernen Sie mich am einfachsten persönlich kennen

Kein Text ersetzt den ersten Eindruck am Telefon: Das kostenlose Ersttelefonat ist unverbindlich, diskret – und Sie brauchen nichts vorzubereiten.

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