Traumasensible Begleitung & Stabilisierung · Oberding (Erding)

Traumasensible Begleitung in Oberding bei Erding

Eine Sitzung kostet 90–108 € nach Ihrer Selbsteinschätzung – volle 60 Minuten.

  • 25+Jahre Praxiserfahrung
  • 20+Jahre Familienhilfe
  • 4Jahre Geschäftsführung
  • DGSFzertifiziert seit 2001

Wenn Körper oder Geist nicht zur Ruhe kommen

Sicher ankommen, Kräfte bündeln, wieder zur Ruhe kommen. Überwältigende Lebensereignisse, plötzliche Krisen oder tiefgreifende Erfahrungen aus der Vergangenheit können Spuren hinterlassen, die uns bis in die Gegenwart hinein blockieren. Oft zeigt sich dies im Alltag durch Gedanken, die sich im Kreis drehen und nicht abzustellen sind, durch eine ständige innere Unruhe, plötzliche emotionale Überforderung, Erschöpfung oder das Gefühl, innerlich wie erstarrt zu sein.

In meiner Praxis in Oberding bei Erding biete ich Ihnen eine traumasensible Begleitung an. Hier geht es nicht darum, alte, schmerzhafte Wunden schutzlos wieder aufzureißen oder das Geschehene im Detail zu durchleiden. Der Fokus liegt ganz im Hier und Jetzt: auf Ihrer Sicherheit, Ihrer Stabilisierung und der sanften Regulation Ihres Nervensystems.

Einzugsgebiet: woher Menschen zu mir kommen

Menschen kommen dafür aus dem Landkreis und darüber hinaus – aus Erding, Moosinning, Dorfen, Wartenberg, Finsing und Taufkirchen (Vils) ebenso wie aus Freising, Moosburg, Hallbergmoos oder Landshut, dazu aus dem Münchner Osten mit Markt Schwaben, Poing, Ismaning und Aschheim. Gerade wenn es um Stabilisierung geht, ist der Weg keine Nebensache: Ein Termin sollte erreichbar sein, ohne dass die Anfahrt selbst zur Belastung wird. Eine Übersicht aller Orte mit Fahrzeiten finden Sie hier. Und wenn ein Weg gerade nicht möglich ist, geht die Begleitung auch online.

Wie sieht mein Ansatz aus? Ressourcenstärkung statt Defizitblick

Als systemischer Therapeut betrachte ich Symptome nicht als Fehler, sondern als oft geniale, frühere Überlebensstrategien Ihres Systems. In der traumasensiblen Arbeit verwebe ich mein systemisches Fundament mit dem Münchner Lebensflussmodell (nach Peter Nemetschek), mit hypnosystemischen Stabilisierungskonzepten (nach Dr. Gunther Schmidt) und mit Ego-State-Arbeit (nach Dr. Peichl).

Was bedeutet „traumasensibel“ in meiner Praxis?

  • Sicherheit zuerst: Wir schaffen in meinem Beratungsraum einen absolut sicheren, bewertungsfreien Raum. Sie bestimmen das Tempo – zu jeder Zeit.
  • Stabilisierung im Alltag: Wir erarbeiten konkrete Werkzeuge, mit denen Sie akute Stresszustände, Ängste oder das Gefühl von Überwältigung im Alltag selbstständig regulieren können.
  • Innere Anteile stärken: Mit sanfter Ego-State-Arbeit (nach Dr. Peichl) stellen wir die Verbindung zu Ihren eigenen inneren Kräften und Ressourcen wieder her.

Mein Ziel ist es, dass Sie wieder Boden unter den Füßen spüren und Ihre Handlungsfähigkeit im Alltag Schritt für Schritt zurückgewinnen.

Was ich mache – und was ich nicht mache

In der Arbeit mit Traumafolgen ist ein Dreischritt üblich: zuerst Stabilisierung, dann – wenn nötig – die Auseinandersetzung mit dem Erlebten, zuletzt die Einordnung ins eigene Leben. Die Stabilisierung ist dabei kein Vorspiel. Sie ist der erste und meist längste Schritt, und ohne sie ist alles Weitere nicht sicher.

Hier arbeite ich. Ich stärke, was trägt, statt an dem zu rühren, was noch nicht tragfähig ist.

Wie das aussehen kann, habe ich bei Peter Nemetschek gesehen. Er arbeitete mit einem Jugendlichen am Lebensfluss. An der Stelle, an der etwas Schlimmes lag, legte er ein Symbol – und stellte ein Holzbrett davor. Das Brett nimmt nichts weg: Was da ist, bleibt, und wir wissen es. Es macht es nur leichter, den Blick für einen Moment auf etwas anderes zu richten. Dann fragte er, wo der Junge einmal Freude gehabt habe. Er hatte eine Katze gehabt. Neben das Brett, sichtbar, legte Nemetschek eine Stoffkatze. Von da an konnte er wieder nach vorn schauen.

Das ist die Bewegung, um die es mir geht: nicht das Schlimme wegräumen, sondern daneben etwas hinstellen, das trägt.

Manchmal genügt das, und Menschen kommen nach wenigen Terminen wieder in Bewegung. Manchmal genügt es nicht. Dann sage ich Ihnen das, und bei der Suche nach dem passenden Rahmen lasse ich Sie nicht allein.

Bleibt das unter uns?

Ja. Meine Praxis ist eine private Praxis ohne Kassenzulassung. Es gibt keine Diagnose, keine Abrechnung über die Krankenkasse, keinen Eintrag in einer Akte. Kein Arbeitgeber, keine Versicherung und keine Behörde erfährt, dass Sie hier waren. Als Diplom-Sozialpädagoge unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB.

Und Sie müssen nichts erzählen, was Sie nicht erzählen wollen. Für einen ersten Termin genügt, dass Sie da sind. Was Sie über das Erlebte sagen und wann, entscheiden Sie. Traumasensibel heißt genau das: dass niemand Sie durch etwas hindurchführt, wofür Sie noch keinen Boden haben.

Häufige Fragen zur traumasensiblen Begleitung

Müssen wir in den Sitzungen das Erlebte noch einmal komplett erzählen?

Nein, ganz ausdrücklich nicht. In der traumasensiblen Beratung ist das sogenannte „reine Nacherzählen“ oft sogar kontraproduktiv, da es zu einer erneuten Überforderung des Nervensystems führen kann. Wir arbeiten primär mit Ihren aktuellen Ressourcen, mit körperlicher Stabilisierung und mit dem, was Sie im jetzigen Moment stärkt.

Für wen ist dieses Angebot geeignet?

Das Angebot richtet sich an Menschen, die nach einschneidenden Erlebnissen (wie Unfällen, Verlusten, Trennungen oder anhaltendem extremem Stress) merken, dass ihr Körper und Geist nicht zur Ruhe kommen. Es dient der emotionalen Stabilisierung, der Orientierung und dem Wiederaufbau von innerer Widerstandskraft (Resilienz).

Wie unterscheidet sich Ihr Ansatz von einer klassischen Traumatherapie?

Eine klassische Traumatherapie arbeitet oft tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch an der direkten Konfrontation und Verarbeitung des Traumas im medizinischen Sinne und wird von Fachärzten oder psychologischen Psychotherapeuten durchgeführt. Meine traumasensible Begleitung ist ein unterstützendes, systemisches und stabilisierendes Coaching.

Gibt es für sensible Themen auch die Möglichkeit der Online-Beratung?

Ja, das ist möglich. Viele Klienten schätzen es, in ihrer gewohnten und sicheren Umgebung zu Hause zu bleiben. Wir können die stabilisierenden Sitzungen sehr gut und geschützt per Video-Call durchführen.

Woran erkenne ich, dass ich eine traumasensible Begleitung brauche?

Wenn Sie merken, dass Sie nach einschneidenden Erlebnissen innerlich wie erstarrt sind, unter ständiger Unruhe leiden oder von Emotionen überflutet werden, kann eine Stabilisierung helfen, wieder Boden unter den Füßen zu spüren.

Nutzen Sie auch Ansätze, die die körperliche Ebene mit einbeziehen?

Ja, über sanfte Übungen zur Selbstwahrnehmung: Wo im Körper spüren Sie die Anspannung, wo gibt es noch ruhige Zonen? Diese Signale nutzen wir in der Ego-State-Arbeit (nach Dr. Peichl) als Wegweiser zu den Anteilen, die Halt geben. Das Fundament bleibt dabei systemisch und hypnosystemisch (nach Dr. Gunther Schmidt).

Was bedeutet „Symptome als Überlebensstrategien“?

Im systemischen Ansatz betrachten wir Beschwerden nicht als Fehler, sondern als ehemals geniale Strategien Ihres Systems, um eine überwältigende Situation zu überstehen. Wir würdigen diese Leistung und suchen nun nach Wegen, die im heutigen Alltag funktionaler sind.

Was kostet die traumasensible Begleitung?

Auch hier gilt der übliche Satz meiner Praxis: 90 bis 108 Euro pro Stunde (volle 60 Minuten) nach Selbsteinschätzung – und ausdrücklich die Chemie-Garantie. Details finden Sie auf der Seite Ablauf & Kosten.

→ Weitere Fragen zur traumasensiblen Begleitung beantwortet mein Ratgeber

Was eine Sitzung kostet

Bei mir gilt für alles derselbe Satz: 90 bis 108 Euro pro Sitzung, nach Ihrer eigenen Einschätzung. Ob Sie allein kommen, zu zweit oder als ganze Familie, macht keinen Unterschied – und eine Stunde sind bei mir volle 60 Minuten. Termine können Sie bis zum Vorabend kostenfrei absagen. Für Supervision und Teamentwicklung gelten 120 Euro.

Alles Weitere zu Ablauf und Honorar

Der erste Schritt – in Ihrem Tempo

Sie müssen am Telefon nichts erzählen, was Sie nicht erzählen möchten – ein erster Satz genügt. Alles Weitere gehen wir gemeinsam in Ihrem Tempo an. Auf Ihre Anfrage melde ich mich in der Regel innerhalb von 24 Stunden – einen Ersttermin kann ich Ihnen in der Regel innerhalb von zehn Tagen anbieten. Und wenn der Weg in die Praxis gerade zu viel ist: Im Umkreis von 10 bis 15 Minuten um Oberding komme ich auch zu Ihnen nach Hause.

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