Systemische Supervision & Teamentwicklung · Oberding (Raum Erding)

Supervision und Teamentwicklung in Oberding bei Erding

Erstgespräch für Ihre Einrichtung anfragen Infoblatt für Träger (PDF)

Unverbindlich – auf Wunsch komme ich in Ihre Einrichtung.

Supervision und Teamentwicklung kosten 120 € – ob einzeln, zu zweit oder im Team, volle 60 Minuten.

  • 25+Jahre Praxiserfahrung
  • 20+Jahre Familienhilfe
  • 4Jahre Geschäftsführung
  • DGSFzertifiziert seit 2001

Qualität sichern, Entlastung schaffen, krisenerprobt zusammenarbeiten. Wo Menschen in Hochstressbereichen professionell miteinander arbeiten, treffen enorme psychische Belastungen, komplexe Dynamiken und unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Supervision ist hier das entscheidende Werkzeug zur Psychohygiene, Fallklärung und Burnout-Prävention.

In meiner Praxis in Oberding bei Erding sowie direkt vor Ort in Ihren Institutionen biete ich praxiserprobte systemische Supervision für Fachkräfte, Teams und Leitungen an. Mein Ansatz ist allparteilich, lösungsorientiert und absolut krisenerprobt. Wir analysieren Strukturen nicht nur theoretisch, sondern erarbeiten direkt umsetzbare Entlastungen für Ihren anspruchsvollen Berufsalltag.

Einzugsgebiet: in welche Orte ich zur Teamsupervision komme

Zu Teamsupervisionen komme ich in der Regel in Ihre Einrichtung – im Landkreis Erding ebenso wie nach Dorfen, Wartenberg, Moosinning, Finsing, Taufkirchen (Vils) oder Isen, dazu Freising, Moosburg, Hallbergmoos und Landshut. Auch der Münchner Osten liegt im Einzugsgebiet: Markt Schwaben, Poing, Vaterstetten, Ismaning, Aschheim und Feldkirchen. Einzelsupervisionen und Leitungscoachings finden meist in meiner Praxis in Oberding bei Erding statt. Eine Übersicht aller Orte mit Fahrzeiten finden Sie hier.

Sie müssen das intern vorlegen? Kosten, Ablauf, Formate und Qualifikation gibt es auf zwei Seiten als PDF zum Weitergeben – für Kirchenverwaltungsrat, Gemeinderat oder Trägergeschäftsführung.

Über 20 Jahre Supervisions-Erfahrung in Hochstressbereichen

Erfolgreiche Supervision funktioniert nur auf Augenhöhe mit der Realität. Ich kenne die harten Bedingungen an der Basis und die strategischen Zwänge der Führungsebene aus eigener jahrzehntelanger Erfahrung:

  • Krisenerprobte Supervisions-Praxis: Seit über 20 Jahren supervidiere ich Teams in hochsensiblen und fordernden Arbeitsbereichen. Dazu gehören die Jugendhilfe, der Rettungsdienst, die Palliativmedizin und akute Krisenteams.
  • Eigene Rettungsdienst-Erfahrung: Bevor ich Sozialpädagoge wurde, war ich selbst rund 10 Jahre als Rettungsassistent im Notarztdienst tätig und habe eine neue Dienststelle aufgebaut und geleitet – ich kenne die Belastung im Einsatzalltag aus eigenem Erleben, nicht nur aus der Theorie.
  • Der Hintergrund als Geschäftsführer: Als ehemaliger Geschäftsführer des Kreisjugendrings Erding – einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, direkt angesiedelt beim Bayerischen Jugendring – kenne ich die Perspektive von Leitungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Schnittstelle zu Politik und Öffentlichkeit aus eigener Verantwortung.

Hier ein Auszug der Einrichtungstypen und Teams, die ich seit 2005 begleite oder begleitet habe:

Einrichtungen & Teams – Auswahl aus über 20 Jahren
  • Ambulante Erziehungshilfen (AEH) – Fachkräfte-Teams und Fallsupervision
  • Jugendsozialarbeit an Schulen (JAS) – Team- und Einzelsupervision
  • Interdisziplinäres Frühförderstellen-Team – Teamsupervision und Teamentwicklung
  • Kriseninterventions-Team (KIT) – monatliche Fall- und Teamsupervision (u. a. Malteser Hilfsdienst Fürstenfeldbruck, 2005–2008)
  • Ambulantes Palliative Care Team – Supervision in Hochbelastungssituationen
  • Kindertagesstätten – Leitungsteam und pädagogische Teams
  • Hort und Mittagsbetreuung – Teamsupervision und Konfliktmoderation
  • Stationäre Kinderhilfen und Behindertenhilfen – Teams und Leitungen
  • Pflegeeltern-Teams – Fallsupervision und Teamentwicklung

Alle übrigen Einrichtungen und Teams werden ohne Namensnennung aufgeführt – Diskretion ist auch hier selbstverständlich; Namen nenne ich nur mit ausdrücklicher Freigabe.

Zwanzig Jahre in den Wohnzimmern

Bevor ich Teams supervidiert habe, habe ich in ihnen gearbeitet. Zwanzig Jahre ambulante Erziehungshilfen – Sozialpädagogische Familienhilfe nach § 31 SGB VIII, Erziehungsbeistandschaften nach § 30. Nicht im Beratungszimmer, sondern bei den Familien zu Hause, mit Eltern und Kindern, am Küchentisch und im Wohnzimmer.

Ein Teil davon im Zwangskontext: Fälle nach § 8a, in denen niemand freiwillig da war, ich nicht und die Familie erst recht nicht. Wer das zwanzig Jahre gemacht hat, weiß, wie sich eine Arbeitsbeziehung anfühlt, die man erst herstellen muss, bevor überhaupt etwas geht.

Dazu die Zusammenarbeit mit allen, die in solchen Fällen mit am Tisch sitzen: Frühförderstellen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Jugendämter, Jobcenter, Familienrichter. Ich kenne die Logik jeder dieser Stellen – und weiß, warum sie manchmal gegeneinander läuft, ohne dass jemand schuld ist.

Das ist der Grund, warum ich in einer Fallsupervision selten nachfragen muss. Wenn ein Team von einem Hilfeplangespräch erzählt, von der dritten abgesagten Verabredung, von der Unsicherheit nach einem Anruf beim Jugendamt – das muss mir keiner erklären.

Worauf baut meine Supervision fachlich auf?

  • Systemische Therapie und Beratung: Die Ausbildung im systemischen Ansatz deckt die wesentlichen Kernkompetenzen für die Arbeit mit komplexen Beziehungsstrukturen in Teams ab.
  • Hypnosystemische Konzepte nach Dr. Gunther Schmidt: Diese hypnosystemischen Ansätze nutzen wir gezielt, um unbewusste Blockaden in Teamsichtweisen zu lockern, Konflikte konstruktiv zu nutzen und verborgene Ressourcen in Organisationen freizusetzen.

Wessen Auftrag bearbeiten wir eigentlich?

In der Supervision gibt es fast immer einen Dreieckskontrakt: Leitung, Team und Supervisor. Und fast immer fällt früher oder später ein Satz wie dieser: „Sorgen Sie dafür, dass die Mitarbeiter wieder mitziehen.“

Das ist ein verständlicher Wunsch – und zugleich ein Auftrag, den ich so nicht annehmen kann. Nehme ich ihn an, arbeite ich gegen das Team, und das merkt es in der ersten Sitzung. Übergehe ich ihn, arbeite ich an der Leitung vorbei, die die Supervision beauftragt und bezahlt.

Ich mache dieses Dilemma deshalb zu Beginn ausdrücklich zum Thema, statt es zu umgehen: Wer stellt welchen Auftrag? Wer bekommt was zu hören? Worauf können sich alle Beteiligten verlassen? Diese Klärung wirkt wie ein Umweg und ist erfahrungsgemäß schon der halbe Weg.

Dazu gehört ein zweiter Gedanke, den Leitungen selten hören: Manchmal ist weniger tun die wirksamere Intervention. Ein Team, dem alles abgenommen und jeder Konflikt vorweggenommen wird, verliert das Zutrauen in die eigenen Kräfte. Umgekehrt ist Zurückhaltung an der richtigen Stelle die deutlichste Botschaft, die eine Leitung senden kann: Ich traue euch das zu.

Beides ist keine Methode, sondern eine Haltung. Ich habe sie 2002 zum ersten Mal aufgeschrieben, damals als Mitarbeiter in der Sozialpädagogischen Familienhilfe: Systemische Haltung: Was ich 2002 aufgeschrieben habe – und was davon heute noch gilt

Was biete ich im Raum Erding, Freising und München-Ost an?

  • Teamsupervision: Klärung von Konflikten im Team, Verbesserung der Kommunikation, Rollenklärung und Teambildung.
  • Fallsupervision: Reflexion schwieriger oder stagnierender Klientensysteme, um neue Handlungsoptionen und emotionale Entlastung zu gewinnen.
  • Einzelsupervision & Leitungscoaching: Reflexion der eigenen Führungsrolle, Begleitung bei strukturellen Veränderungen oder in Phasen extremer Arbeitsbelastung.

Auf eine Anfrage kommt in der Regel innerhalb von 24 Stunden eine Rückmeldung, ein Ersttermin ist meist innerhalb von zehn Tagen möglich. Ich halte Supervision bewusst als einen Teil meiner Arbeit neben der Praxis, nicht als Vollauslastung. Wenn ein Team jetzt etwas braucht, hilft ein Termin in achtzehn Monaten wenig.

Kindertagesstätten, Hort und Mittagsbetreuung

Kita-Teams begleite ich seit über zwanzig Jahren. Was sich in dieser Zeit als das Wirksamste herausgestellt hat, ist nicht eine bestimmte Methode – sondern die Möglichkeit, das Setting zu wechseln, wenn die Sache es verlangt.

Ein Beispiel, wie das aussieht: Die Teamsupervision läuft. Zwischendurch braucht die Leitung einen eigenen Termin, weil sie Dinge nicht im Team besprechen kann. Zwei Kolleginnen sind seit Jahren aneinandergeraten – mit denen arbeite ich zu zweit. Und dann kommt eine Elterngeschichte, die niemand mehr allein moderiert bekommt.

  • Teamsupervision – der laufende Rahmen, alles Weitere kommt dazu
  • Leitungssupervision – für das, was eine Leitung nicht im Team besprechen kann
  • Einzelsupervision für einzelne Fachkräfte, auch zwischendurch
  • Supervision zu zweit, wenn zwei Kolleginnen sich festgefahren haben
  • Moderierte Elterngespräche in schwierigen Fällen – mit oder ohne Leitung
  • Moderation größerer Runden, wenn es eskaliert ist. In einer gemeindlichen Kita habe ich ein Gespräch zwischen Eltern, Team und dem Bürgermeister moderiert
  • Teamentwicklungstag an einem Schließtag, mit dem ganzen Haus

Zur Supervision zu zweit noch ein Wort, weil sie oft unterschätzt wird: Zwei Erzieherinnen, die seit acht Jahren dieselbe Gruppe führen, verbringen mehr wache Zeit miteinander als die meisten Ehepaare. Wenn es zwischen ihnen klemmt, ähnelt die Arbeit daran einer Paartherapie – und mein Handwerk ist dasselbe.

Was Kita-Teams mitbringen

  • Erschöpfung, die niemand ausspricht, weil alle erschöpft sind
  • Elterngespräche, die man nach Feierabend noch mit sich herumträgt
  • ein Kind, bei dem sich das Team nicht einig ist – und keiner sagt es
  • Rollenunklarheit zwischen Leitung, Gruppenleitung und Ergänzungskraft
  • Kinderschutzfälle, die alles andere überlagern
  • der Anspruch an die eigene Arbeit und die Zahl der Kinder, die nicht zusammenpassen

Wie groß darf das Team sein?

Acht bis zwölf Personen ist der Rahmen, in dem Supervision gut funktioniert. Größere Einrichtungen mit mehreren Gruppen mache ich lieber als Teamentwicklungstag – ein Vormittag oder Nachmittag an einem Schließtag, dafür mit allen. Für sehr große Teams, etwa zwanzig Personen in stationären Einrichtungen, arbeite ich mit drei bis fünf gezielten Terminen als Teamentwicklung statt mit laufender Supervision. Als Supervision wäre das zu groß.

Wenn ein Termin vor Ort nicht zu machen ist, geht Supervision auch per Video-Call. Für kurzfristige Fragen zwischen zwei Terminen ist das oft der praktischere Weg.

Konzepte und Kinderschutz

Neben der Supervision unterstütze ich Einrichtungen bei der Erstellung von Konzeptionen und Kinderschutzkonzepten. Das ist keine Nebensache: Seit der Verpflichtung zum Schutzkonzept sitzen viele Teams vor einem Papier, das jemand schreiben muss, und keiner weiß, wo anfangen.

Als insoweit erfahrene Fachkraft nach § 8a SGB VIII stehe ich Einrichtungen außerdem laufend für die Gefährdungseinschätzung zur Verfügung – für den Fall, dass im Alltag gewichtige Anhaltspunkte auftauchen und das Team nicht allein entscheiden will. Für das bilinguale Kinderhaus im Learning Center Dachau bin ich in dieser Funktion benannt.

Der Vorteil, wenn beides in einer Hand liegt: Wer die Gefährdungseinschätzung mitträgt, kennt das Haus schon. Es braucht keine Vorgeschichte, wenn es schnell gehen muss.

Was das für Ihre Einrichtung konkret bedeutet

Der übliche Rahmen sind zehn Termine im Jahr, meist eineinhalb Stunden, bei Bedarf zwei. Und da ist eine Kleinigkeit, die ich anders halte als viele: Wir hören auf, wenn das Thema durch ist. Ist an einem Termin wenig Bedarf, wird es eben eine Stunde. Ist viel da, hängen wir eine halbe dran. Ich rechne, was tatsächlich gearbeitet wurde – nicht, was im Vertrag steht.

Für die Kalkulation: Zehn Termine à eineinhalb bis zwei Stunden ergeben zwischen 1.800 und 2.400 Euro im Jahr, zuzüglich Fahrtkosten. Bei einem Team von zehn Personen sind das rund 180 bis 240 Euro pro Kopf und Jahr.

Die erste Sitzung ist eine Probesupervision. Sie wird bezahlt, denn wenn ich schon da bin, arbeiten wir auch – die Zeit ist zu schade zum Beschnuppern. Wenn nach einer halben Stunde für Sie oder für mich feststeht, dass es nicht passt, beenden wir sie und Sie zahlen nichts.

Einen Jahresvertrag verlange ich nicht. Viele Träger legen einen über zehn Sitzungen vor, das ist völlig in Ordnung. Von meiner Seite genügt es, wenn wir am Ende jedes Termins den nächsten vereinbaren. Manche Einrichtungen planen trotzdem lieber ein Jahr im Voraus – auch gut.

Zum Weitergeben: Eine Leitung entscheidet selten allein. Damit Sie etwas in der Hand haben, das Sie in den Kirchenverwaltungsrat, den Gemeinderat oder zur Trägergeschäftsführung mitnehmen können, gibt es beides als PDF:

Wenn Sie beides zusammen brauchen, schicke ich es Ihnen auf Wunsch als eine Datei – eine kurze Nachricht an info@reinhard-egger.de genügt.

Stimmen aus Einrichtungen und Zusammenarbeit

„Herr Egger hat unser Team über mehrere Jahre in Supervision und Teamentwicklung begleitet. Auch nach seinem Umzug in den Landkreis Erding steht er uns weiterhin beratend zur Seite – als Fachkraft für Kinderschutz nach § 8a SGB VIII bei akuten Fällen, unkompliziert auch online. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ein größerer Konflikt zwischen zwei Mitarbeiterinnen, den er in einem ruhigen Zweier-Setting konstruktiv zu einer guten Lösung führen konnte. Sehr kompetent, verlässlich und menschlich – klare Empfehlung.“

Leitung des bilingualen Kinderhauses im Learning Center Dachau

„Sie haben unser interdisziplinäres Krisen-Interventions-Team (KIT) von Januar 2005 bis Dezember 2008 monatlich mit Fall- und Teamsupervision sowie Teamentwicklung unterstützt. Sie haben es immer geschafft, uns auf das Wesentliche aufmerksam zu machen, auch die Zwischentöne herauszuhören und anzusprechen, unsere Ressourcen aufzuzeigen und es möglich zu machen, dass sich jeder von uns individuell, aber auch wir uns gemeinsam als Team entwickeln konnten.“

Christian Stockmann, Kreisbeauftragter Malteser Hilfsdienst Fürstenfeldbruck, Leiter KIT Gröbenzell

„Sie haben uns in einer gemeindlichen Kindertagesstätte mit Supervision, Teamentwicklung und Leitungscoaching unterstützt […] Sie haben ein sehr konfliktträchtiges Gespräch sensibel, konstruktiv, ziel- und lösungsorientiert moderiert […] Die Entwicklungen sind nachhaltig und zeigen noch heute positive Auswirkungen.“

Simon Landmann, Erster Bürgermeister, Bergkirchen

„Herr Egger gilt als hervorragende Führungskraft. Er förderte aktiv die Zusammenarbeit, informierte seine Mitarbeiter*innen umfassend, übertrug Verantwortung in angemessenem Umfang und motivierte durch wertschätzende Kommunikation […] Die besonderen Herausforderungen der heterogenen Zusammensetzung des Teams aus Angestellten und Ehrenamtlichen wusste er geschickt und einfühlsam zu bündeln und Synergien entstehen zu lassen.“

Sabine Wendt, 1. Vorsitzende, aus dem Arbeitszeugnis des Kreisjugendring Erding (Geschäftsführung 2018–2022)

Was Supervision kostet

120 Euro pro Stunde – ob Einzelsupervision, zu zweit oder im Team, und immer volle 60 Minuten. Bei Inhouse-Terminen kommen die Fahrtkosten dazu. Sie erhalten stets eine ordentliche Rechnung. Für Beratung und Therapie in meiner Praxis gelten 90 bis 108 Euro nach Selbsteinschätzung.

Alles Weitere zu Ablauf und Honorar

Häufige Fragen zur Supervision

Benötigt man für Supervision eine spezielle Ausbildung?

Der Begriff „Supervisor“ ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Die entscheidende Grundlage für eine wirksame Supervision ist eine fundierte systemische Therapie- und Beratungsausbildung in Kombination mit tiefgehender Feldkompetenz. Durch meine über 20-jährige Erfahrung in der Supervision von Rettungsdiensten, Palliativteams und Jugendhilfeeinrichtungen bringe ich genau die nötige Krisen- und Praxiserfahrung mit, auf die es ankommt.

Finden die Sitzungen in Ihrer Praxis in Oberding oder Inhouse statt?

Das entscheiden Sie flexibel. Einzelsupervisionen und Leitungscoachings finden meist in der diskreten Atmosphäre meiner Praxis statt. Für Teamsupervisionen komme ich in der Regel direkt in Ihre Einrichtung im Landkreis Erding, Freising oder im Münchener Umland. Alternativ sind auch digitale Sitzungen via Video-Call effizient umsetzbar.

Wie läuft die Auftragsklärung für eine Teamsupervision ab?

Jede erfolgreiche Supervision beginnt mit einer sauberen Auftragsklärung. In einem kostenlosen Erstgespräch (telefonisch oder vor Ort) mit der Leitung und/oder dem Team definieren wir die aktuellen Herausforderungen, die Ziele und den zeitlichen Rahmen. Auf dieser Basis erstelle ich Ihnen ein transparentes Angebot.

Unterliegen Sie auch bei Teamsupervisionen der Schweigepflicht?

Ja, absolut. Als Diplom-Sozialpädagoge unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB. Inhalte aus den Supervisionsterminen werden niemals ohne explizite Absprache mit dem Team an Träger oder Leitungen weitergegeben. Vertrauen ist die zwingende Basis für den Prozess.

Was ist der Unterschied zwischen Supervision, Coaching und Teamentwicklung?

Supervision reflektiert primär das professionelle Handeln und die Klientendynamik. Coaching ist zielorientierter für Einzelpersonen – Einzel-Coaching für berufliche und private Anliegen biete ich ebenfalls an. Teamentwicklung fokussiert auf die Effizienz und das Miteinander einer Gruppe. In meiner Praxis fließen diese Bereiche oft gewinnbringend ineinander.

Nutzen Sie spezifische Methoden wie hypnosystemische Konzepte?

Ja. Ich arbeite stark mit den hypnosystemischen Konzepten von Dr. Gunther Schmidt. In der Teamsupervision heißt das praktisch: Wir verlassen die eingefahrene Problembeschreibung („an dem Kollegen liegt es“) und suchen die Stelle, an der das Team wieder Zugriff auf seine eigenen Stärken bekommt – manchmal genügt dafür schon ein überraschender Perspektivwechsel.

Warum ist Ihre Erfahrung als ehemaliger Geschäftsführer für uns ein Vorteil?

Weil ich die strategischen Zwänge, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Verantwortung der Führungsebene aus eigener vierjähriger Praxis kenne. Ich biete Beratung, die realitätsnah und frei von Floskeln ist.

Was kostet Supervision, und wie läuft die Abrechnung?

Supervision und Teamentwicklung kosten 120 Euro pro Stunde (volle 60 Minuten), bei Inhouse-Terminen zuzüglich Fahrtkosten. Sie erhalten immer eine ordentliche Rechnung – für Einrichtungen und Selbstständige in der Regel eine Betriebsausgabe, für Angestellte oft als Werbungskosten absetzbar; wie das in Ihrem Fall zu bewerten ist, klären Sie bitte mit Ihrer Steuerberatung. Details auf der Seite Ablauf & Kosten.

Was kostet Supervision für ein Kita-Team im Jahr?

Der übliche Rahmen sind zehn Termine à eineinhalb bis zwei Stunden, also 1.800 bis 2.400 Euro im Jahr zuzüglich Fahrtkosten. Bei zehn Teilnehmenden entspricht das rund 180 bis 240 Euro pro Person und Jahr. Sie erhalten eine ordentliche Rechnung an den Träger.

Müssen wir uns gleich für ein Jahr festlegen?

Nein. Die erste Sitzung ist eine Probesupervision, in der bereits gearbeitet wird. Danach vereinbaren wir am Ende jedes Termins den nächsten. Wenn Ihr Träger lieber einen Vertrag über zehn Sitzungen vorlegt, ist das ebenso möglich.

Können wir zwischendurch auch andere Formate nutzen?

Ja, und das ist eher die Regel als die Ausnahme. Innerhalb einer laufenden Teamsupervision sind Leitungstermine, Einzelsupervisionen, Gespräche zu zweit oder moderierte Elterngespräche jederzeit möglich. Was gebraucht wird, klären wir laufend – nicht einmal zu Beginn und dann nie wieder.

Und wenn wir mehr Zeit am Stück brauchen?

Teamentwicklung läuft meist als Doppeltermin – entweder zusätzlich vereinbart oder indem wir zwei der zehn Termine zusammenlegen. Bei zehn Terminen im Jahr, Ferien und Schließtagen reicht das erfahrungsgemäß. Eine dritte Möglichkeit: Wir arbeiten statt zwei Stunden nur eineinhalb und sparen die Zeit für einen längeren Block an. Zusätzliches Budget muss ein Träger dafür also nicht zwingend bewilligen.

→ Weitere Fragen zu Supervision & Arbeitskonflikten beantwortet mein Ratgeber

Lassen Sie uns über Ihr Team sprechen

Im kostenlosen Erstgespräch – telefonisch oder vor Ort – klären wir Auftrag, Rahmen und Ziele für Ihre Einrichtung. Unverbindlich und auf Augenhöhe.

WhatsApp