Systemische Supervision & Teamentwicklung · Oberding (Raum Erding)
Qualität sichern, Entlastung schaffen und krisenerprobt zusammenarbeiten
Wo Menschen in Hochstressbereichen professionell miteinander arbeiten, treffen enorme psychische Belastungen, komplexe Dynamiken und unterschiedliche Perspektiven aufeinander. Supervision ist hier das entscheidende Werkzeug zur Psychohygiene, Fallklärung und Burnout-Prävention.
In meiner Praxis in Oberding bei Erding sowie direkt vor Ort in Ihren Institutionen biete ich praxiserprobte systemische Supervision für Fachkräfte, Teams und Leitungen an. Mein Ansatz ist allparteilich, lösungsorientiert und absolut krisenerprobt. Wir analysieren Strukturen nicht nur theoretisch, sondern erarbeiten direkt umsetzbare Entlastungen für Ihren anspruchsvollen Berufsalltag.
Über 20 Jahre Supervisions-Erfahrung in Hochstressbereichen
Erfolgreiche Supervision funktioniert nur auf Augenhöhe mit der Realität. Ich kenne die harten Bedingungen an der Basis und die strategischen Zwänge der Führungsebene aus eigener jahrzehntelanger Erfahrung:
- Krisenerprobte Supervisions-Praxis: Seit über 20 Jahren supervidiere ich Teams in hochsensiblen und fordernden Arbeitsbereichen. Dazu gehören die Jugendhilfe, der Rettungsdienst, die Palliativmedizin und akute Krisenteams.
- Eigene Rettungsdienst-Erfahrung: Bevor ich Sozialpädagoge wurde, war ich selbst über 10 Jahre als Rettungsassistent im Notarztdienst tätig und habe eine neue Dienststelle aufgebaut und geleitet – ich kenne die Belastung im Einsatzalltag aus eigenem Erleben, nicht nur aus der Theorie.
- Der Hintergrund als Geschäftsführer: Als ehemaliger Geschäftsführer des Kreisjugendrings Erding – einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, direkt angesiedelt beim Bayerischen Jugendring – kenne ich die Perspektive von Leitungen, wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Schnittstelle zu Politik und Öffentlichkeit aus eigener Verantwortung.
Hier ein Auszug der Einrichtungstypen und Teams, die ich seit 2005 begleite oder begleitet habe:
Einrichtungen & Teams – Auswahl aus über 20 Jahren
- Ambulante Erziehungshilfen (AEH) – Fachkräfte-Teams und Fallsupervision
- Jugendsozialarbeit an Schulen (JAS) – Team- und Einzelsupervision
- Interdisziplinäres Frühförderstellen-Team – Teamsupervision und Teamentwicklung
- Kriseninterventions-Team (KIT) – monatliche Fall- und Teamsupervision (u. a. Malteser Hilfsdienst Fürstenfeldbruck, 2005–2008)
- Ambulantes Palliative Care Team – Supervision in Hochbelastungssituationen
- Kindertagesstätten – Leitungsteam und pädagogische Teams
- Hort und Mittagsbetreuung – Teamsupervision und Konfliktmoderation
- Stationäre Kinderhilfen und Behindertenhilfen – Teams und Leitungen
- Pflegeeltern-Teams – Fallsupervision und Teamentwicklung
Alle Einrichtungen und Teams werden ohne Namensnennung aufgeführt – Diskretion ist auch hier selbstverständlich.
Worauf baut meine Supervision fachlich auf?
- Systemische Therapie und Beratung: Die Ausbildung im systemischen Ansatz deckt die wesentlichen Kernkompetenzen für die Arbeit mit komplexen Beziehungsstrukturen in Teams ab.
- Hypnosystemische Konzepte nach Dr. Gunther Schmidt: Diese Ansätze nutzen wir gezielt, um unbewusste Blockaden in Teamsichtweisen zu lockern, Konflikte konstruktiv zu nutzen und verborgene Ressourcen in Organisationen freizusetzen.
Was biete ich im Raum Erding, Freising und München-Ost an?
- Teamsupervision: Klärung von Konflikten im Team, Verbesserung der Kommunikation, Rollenklärung und Teambildung.
- Fallsupervision: Reflexion schwieriger oder stagnierender Klientensysteme, um neue Handlungsoptionen und emotionale Entlastung zu gewinnen.
- Einzelsupervision & Leitungscoaching: Reflexion der eigenen Führungsrolle, Begleitung bei strukturellen Veränderungen oder in Phasen extremer Arbeitsbelastung.
Häufige Fragen zur Supervision
Benötigt man für Supervision eine spezielle Ausbildung?
Der Begriff „Supervisor“ ist in Deutschland rechtlich nicht geschützt. Die entscheidende Grundlage für eine wirksame Supervision ist eine fundierte systemische Therapie- und Beratungsausbildung in Kombination mit tiefgehender Feldkompetenz. Durch meine 20-jährige Erfahrung in der Supervision von Rettungsdiensten, Palliativteams und Jugendhilfeeinrichtungen bringe ich genau die nötige Krisen- und Praxiserfahrung mit, auf die es ankommt.
Finden die Sitzungen in Ihrer Praxis in Oberding oder Inhouse statt?
Das entscheiden Sie flexibel. Einzelsupervisionen und Leitungscoachings finden meist in der diskreten Atmosphäre meiner Praxis statt. Für Teamsupervisionen komme ich in der Regel direkt in Ihre Einrichtung im Landkreis Erding, Freising oder im Münchener Umland. Alternativ sind auch digitale Sitzungen via Video-Call effizient umsetzbar.
Wie läuft die Auftragsklärung für eine Teamsupervision ab?
Jede erfolgreiche Supervision beginnt mit einer sauberen Auftragsklärung. In einem kostenlosen Erstgespräch (telefonisch oder vor Ort) mit der Leitung und/oder dem Team definieren wir die aktuellen Herausforderungen, die Ziele und den zeitlichen Rahmen. Auf dieser Basis erstelle ich Ihnen ein transparentes Angebot.
Unterliegen Sie auch bei Teamsupervisionen der Schweigepflicht?
Ja, absolut. Als Diplom-Sozialpädagoge unterliege ich der gesetzlichen Schweigepflicht nach § 203 StGB. Inhalte aus den Supervisionsterminen werden niemals ohne explizite Absprache mit dem Team an Träger oder Leitungen weitergegeben. Vertrauen ist die zwingende Basis für den Prozess.
Was ist der Unterschied zwischen Supervision, Coaching und Teamentwicklung?
Supervision reflektiert primär das professionelle Handeln und die Klientendynamik. Coaching ist zielorientierter für Einzelpersonen. Teamentwicklung fokussiert auf die Effizienz und das Miteinander einer Gruppe. In meiner Praxis fließen diese Bereiche oft gewinnbringend ineinander.
Nutzen Sie spezifische Methoden wie hypnosystemische Konzepte?
Ja. Ich arbeite stark nach den hypnosystemischen Konzepten von Dr. Gunther Schmidt. Diese helfen, unbewusste Blockaden in Teamsichtweisen zu lockern und verborgene Ressourcen in Organisationen freizusetzen.
Warum ist Ihre Erfahrung als ehemaliger Geschäftsführer für uns ein Vorteil?
Weil ich die strategischen Zwänge, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Verantwortung der Führungsebene aus eigener vierjähriger Praxis kenne. Ich biete Beratung, die realitätsnah und frei von Floskeln ist.
Was sagen Einrichtungen, die ich begleitet habe?
„Sie haben unser interdisziplinäres Krisen-Interventions-Team (KIT) von Januar 2005 bis Dezember 2008 monatlich mit Fall- und Teamsupervision sowie Teamentwicklung unterstützt. Sie haben es immer geschafft, uns auf das Wesentliche aufmerksam zu machen, auch die Zwischentöne herauszuhören und anzusprechen, unsere Ressourcen aufzuzeigen und es möglich zu machen, dass sich jeder von uns individuell, aber auch wir uns gemeinsam als Team entwickeln konnten.“
Christian Stockmann, Kreisbeauftragter Malteser Hilfsdienst Fürstenfeldbruck, Leiter KIT Gröbenzell„Sie haben uns in einer gemeindlichen Kindertagesstätte mit Supervision, Teamentwicklung und Leitungscoaching unterstützt […] Sie haben ein sehr konfliktträchtiges Gespräch sensibel, konstruktiv, ziel- und lösungsorientiert moderiert […] Die Entwicklungen sind nachhaltig und zeigen noch heute positive Auswirkungen.“
Simon Landmann, Erster Bürgermeister, Bergkirchen„Herr Egger gilt als hervorragende Führungskraft. Er förderte aktiv die Zusammenarbeit, informierte seine Mitarbeiter*innen umfassend, übertrug Verantwortung in angemessenem Umfang und motivierte durch wertschätzende Kommunikation […] Die besonderen Herausforderungen der heterogenen Zusammensetzung des Teams aus Angestellten und Ehrenamtlichen wusste er geschickt und einfühlsam zu bündeln und Synergien entstehen zu lassen.“
Sabine Wendt, 1. Vorsitzende, aus dem Arbeitszeugnis des Kreisjugendring Erding (Geschäftsführung 2018–2022)